Mieterhöhung beanstanden – Vorlage
Wenn Ihr Vermieter die Indexmieterhöhung falsch berechnet hat, haben Sie das Recht, die Berechnung schriftlich zu beanstanden und eine Korrektur zu fordern.
Widerspruch oder Beanstandung?
Bei einer Indexmiete nach § 557b BGB gibt es keinen formellen "Widerspruch" gegen eine korrekte Erhöhung — die Erhöhung wird automatisch wirksam. Was Sie bei einer fehlerhaften Berechnung einlegen, ist eine Beanstandung der Berechnung: Sie weisen auf den Rechenfehler hin und fordern eine Korrektur.
Wann lohnt sich ein Schreiben?
- Ihr Vermieter hat den falschen VPI-Basisjahr (2015 statt 2020 oder umgekehrt) verwendet
- Die prozentuale Erhöhung wurde falsch gerechnet (z. B. auf die aktuelle statt die ursprüngliche Miete)
- Der verwendete Indexwert weicht von Destatis ab
- Der Vermieter hat den HVPI (harmonisierter Index) statt des VPI verwendet — das ist nicht zulässig
Was muss in das Schreiben?
- Bezugnahme auf das Erhöhungsschreiben (Datum)
- Die korrekten VPI-Werte (alt und neu) nach Destatis mit Quellenangabe
- Die korrekte Berechnung nach der Formel des § 557b BGB
- Der genaue Überzahlungsbetrag pro Monat und Jahr
- Forderung zur Korrektur und Rückzahlung zu viel gezahlter Beträge
- Fristsetzung (in der Regel 14 Tage)
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Unsere Vorlage enthält die wichtigsten Textbausteine: Briefkopf, VPI-Verweis, Rechenschritte und Formulierungsvorschlag. Sie füllen nur noch Ihre persönlichen Daten ein.
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Alle Vorlagen ansehenDieses Muster ist eine allgemeine Formulierungshilfe und keine individuelle Rechtsberatung im Sinne des RDG. Passen Sie den Text an Ihren konkreten Fall an und lassen Sie ihn im Zweifel von einer rechtskundigen Person prüfen. mieteklar bietet keine Rechtsdienstleistungen im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG) an.